Nov 172011
 

Der am 04.12.2011 stattfindende 37. Radcross in Frankfurt am Main wirft seine Schatten voraus. Wie immer wird er am Bornheimer Hang an der Eissporthalle ausgetragen werden. Und wie letztes Jahr hat Hansen Werbetechnik wieder ein Monsterbanner angebracht um die Frankfurter darauf aufmerksam zu machen. Ich selber wurde darauf aufmerksam weil ich es von Timo Berner erfahren habe der einen Link zum Cyclocrossrennen in Frankfurt auf www.radsport-rennrad.de gepostet hat. Eigentlich liegt die Eissporthalle auf meinem täglichen Arbeitsweg aber durch meine aktuelle Schultereckgelenksprengung bin ich krankgeschrieben und schone mich. Wenn es sich ergibt fahre ich aber mal vorbei und mache mir selber ein Bild vom Radcrossbanner an der Eissporthalle.

Okt 262011
 

Wie immer haben wir unsere Mountainbiketour im Taunus beim Night Rider in Bad Homburg gestartet. Und wie immer bin ich zu spät gekommen. 19:00 Uhr Startzeit! Nächste Woche schaffe ich es aber vieleicht. Der Tag war, was die Wetterlage betraf, vielversprechend . Viele Rennradkollegen die nicht durch ihre Arbeit verhindert waren nutzten die Gelegenheit und haben die Sonne genossen. Da wir beim Night Rider im Vampirmodus fahren ist Sonne derzeit nichts für uns und deswegen habe ich die Zeit am Tage anderweitig genutzt um beipielweise neue Einkäufe von Fahrradzubehör und Fahrradbekleidung zu machen die demnächst vorgstellt werden können.

Unser allerliebster Taunustourguide Sascha hatte mal wieder Geduld mit den Bummelletzten und nahm uns auf eine Mountainbiketour im Taunus mit die Gruselfeeling aufkommen ließ. Es ging kreuz und quer auf Forstwegen durch den Wald zur Gickelsburg.

Mountainbiken im Taunus beim Night Rider

Einige Wege waren mit Geröll gespickt und man musste schon bergauf gut fahren können damit das Vorderrrad nicht stiegt. Sascha betreibt noch das Hobby Geocashen und verbindet das im Moment mit den Mountainbiketouren. Für Nachtakive Geocasher gibt es Markierungen mit Reflexionsfolie. Und wenn man nun im Scheinwerferlicht hier und da mal etwas blinken sieht schaut man auch ein zweites Mal hin. Ich habe gleich sechs dieser Punkte entdeckt. Sie funkelten entfernt im Wald und ich wollte die anderen daran teilhaben lassen. Allen voran Sascha. Dumm nur, dass es keine Geocashpunkte für Sascha zu finden gab denn die sechs Punkte bewegten sich zu drei Paaren und es stellte sich heraus, dass es Rehe waren.

Gickelsburg im Taunus

Wer noch nie bei der Gickelsburg im Taunus war sollte sich die Zeit nehmen das mit uns beim Night Rider zu erleben. Am Tage ist es nur halb so spannend was einen dort erwartet. Sicherlich kann man jetzt im Internet suchen und sich umfassend informieren aber man beraubt sich damit der spannenden Momente, die wir bei diesem ersten Mal erlebt haben .

Die Abfahrt ging dann über die Saalburg und war schon sehr frisch. Der Regen am Tag hatte einige Matschstellen hinterlassen in denen wir uns die Bikes dann noch etwas einsauten. Claudi stellte mal wieder ihr fahrerisches Können unter Beweis und demonstrierte, dass sie den Speed mit ihrem Bulls Bushtail Disc in Begleitung einiger Full Suspension Mountainbikes fast mitgehen kann.

Okt 232011
 

Das Wetter im Taunus war am heutigen Sonntag noch einmal hervorragend. Die Sonne lachte am wolkenlosen Himmel und das zog viele mit dem Auto dorthin wo auch wir  hinwollten, auf die Parkplätze. Es war unmöglich an der Hohe Mark einen Parkplatz zu finden. Also haben wir schnell entschieden von irgendwo zu starten wo wir noch nicht waren und neues Land zu erkunden.

Mountainbiketour im Taunus

Die Mountainbiketour konnte man schon als entspannten Nachmittagsausflug bezeichnen. Wir haben viel neues Terrain besichtigt mit Trails die wir demnächst mal unter die Räder nehmen werden.  Die Ausfahrt ist in vielen Streckenabschnitten auch tauglich für den After Work Night Rider wobei wir dann den Startpunkt in Bad Homburg überdenken werden.

Irgendwie war der Wald menschenleer und nur wir störten die Ruhe. Die Lichtstimmung war gigantisch. Zwischen den Bäumen streckte die Sonne ihre leuchtenen Arme noch einmal aus und kämpfte sich durch den leichten Dunst. Ein Hauch von Kanada beflügelte unsere Fantasie und wir dachten an Szenen aus Bikevideos die unser DVD Regal befüllen.

Und wenn man meint, dass man schon alles irgendwie gesehen hat, stellt manüberrascht  fest, dass mitten im Taunus ein paar Apfelbäume stehen mit großen grünroten Früchten dran. Wir mussten nicht lange überlegen und griffen zu. WOW. Taunusäpfel, knackig, saftig und eine Geschmacksbombe die man im Supermarkt nie erwerben wird.

Taunusapfel

Die Tour führte uns am späten Nachmittag dann in Richtung Herzberg wo wir wie schon oft  im Berggasthof einkehrten. Der Kaffe war warm, die Kuchenstücke waren groß und lecker. Zum Glück mmer igendwie das Gewohnte!

MTB Tour im Taunus

Die Abfahrt zum Parkplatz  wurde uns etwas versaut. Einige Zeitgenossen scheinen Spaß daran zu haben die Wege mit Ästen und Baumstämmen zu spicken um die Mountainbiker zu ärgern. Mit Erfolg. Einen Teil des Weges haben wir für die die nach uns kahmen wieder fahrbar gemacht . Für den Rest haben wir einen Umweg in Kauf genommen der zwar nicht so viel Spaß bereitet hat aber sicherer war.

Mountainbike Trail Herzberg

Beim BMC Trailfox TF02 von Nico gab es keine Probleme mehr mit der Vorderradnabe. Der Schraubenkleber scheint zu wirken. Damit kann man sich am Mittwoch wieder beim Night Rider mit dem Fahren befassen.

Okt 192011
 

Zum After Work Night Rider treffen wir uns eigentlich um 19.00 Uhr. Aber weil wir erst noch den neuen Heckträger montiert haben und dann noch das BMC von Nico holen mussten verzögerte sich alles “etwas”. Die Feuertaufe hat der Fahrradträger bestanden. Kein Zerlegen der Bikes mehr und ein sauberer Innenraum beim Auto nach der Fahrt sind das Resultat.

Neuer Günstiger Fahrradträger beim Night Rider

Ich schildere an dieser Stelle mal den After Work Night Rider aus meiner ganz persönlichen Sicht . Aufgebrochen sind wir in Richtung Saalburg und konnten lange zu dritt nebeneinander fahren. Ich fuhr in der Mitte. Links neben mir das Redaktionsküken und rechts unser Trailscout Sascha.

  • O-Ton links: Mir ist so kalt, also so richtig nun auch nicht aber meine Arme sind kalt. Meine Arme sind kalt und … bla bla bla
  • O-Ton rechts: Boar ist mir warm, also ich schwitze und mir ist so warm das was ich anhabe fahre ich sonst erst bei -25°C. Boar ich halt es nicht mehr aus … bla bla bla
  • O-Ton mitte: Ich bin wohl temperiert. Genau richtig angezogen. Mir ist nicht kalt und ich schwitze auch nicht. Warum fahren die so lahmarschig?  Eine jammert, dass ihr kalt ist und zittert. Einer schnauft wie eine Dampflok und jammert, dass ihm zu warm ist … ich will weg hier

Ich habe mich dann mit meiner neuen Digitalkamera beschäftigt um damit ich endlich mal gute Bilder machen zu können. Und die Zeit habe ich gut genutzt.

Redaktionsküken beim Night Rider

Claudia hat sich ja die Castelli Jacke gekauft die eigentlich richtig warm sein sollte. Hier erkennt man aber wie unterschiedlich Temperaturempfinden sein kann. Trotz der hochwertigen Damenjacke für kalte Tage hatte sie kalte Arme und das ist irgendwann auch nicht mehr erträglich. Die Lösung heißt hier erstmal Armlinge unterziehen.

Ich hatte, wie bereits erwähnt, Spaß etwas mit den Einstellungen meiner Digicam zu experimentieren. Es regnete etwas und ich schaute kaum nach vorn. Leider bemerkte ich ein Geräusch das ich schon von meinem BMC Trailfox TF02 kenne. Eine schleifende Bremsscheibe im Wiegetritt. Ein Anzeichen dafür, dass der Schnellspanner nicht richtig festgemacht ist oder, dass sich der Lagerkonus der Shimano Nabe wieder gelockert hat. Der Schnellspanner war fest, der Konus hatte sich trotz guter Konterung wieder lose gedreht . Wohl nicht genug und deswegen wird beim nächsten Mal Schraubenkleber auf das Gewinde gemacht. Sollte das wieder nichts bringen kommt eine neue Achse in die Nabe.

Nico Boldt beim Night Rider

Unser Trailscout im Taunus ist wie immer Sascha. Er führte uns mit seinem GPS Gerät sicher durch die Dunkelheit und weil eine Jagd irgendwo am Herzberg war hat er uns eine schöne Alternativroute gezeigt. Hatte es noch vor kurzem geregnet war auf einmal alles sternenklar. Es ist ein tolles Gefühl die Bikes abzulegen, das Licht auszuschalten und in einer ungewohnten Ruhe in den Sternenhimmel zu blicken. Man entspannt und findet in den Augenblicken der Stille zu sich.

Trailscout Sascha beim Night Rider

Wer auch für ein paar Minuten seinen Alltag vergessen möchte und ungestört im Taunus in den Sternenhimmel schauen möchte ist Mittwochs beim After Work Night Rider Mountenbiken herzlich dazu eingeladen.

Okt 122011
 

Jeden Mittwoch machen wir nach der Zeitumstellung wieder den Night Rider. So haben wir uns heute mal auf eine MTB Tour in den Frankfurter Stadtwaldt gemacht und sind irgendwann am Flughafen geladent. Im Frankfurter Stadtwaldt werden wir in der Wintersaison vorallem dann fahen wenn es auf Grund der Witterungsverhältnisse nur noch schwer möglich ist in den Taunus zu fahren. Die Strecken sind Flach, aber wenn man jemanden Ärgern möchte gibt es auch einen schönen Anstieg der böse in die Beine gehen kann.

MTB Tour zum Flughafen

Der Frankfurter Stadtwald bietet viele Wege die man miteinander zu interessanten Strecken kombinieren kann und das Stundenlang. Ein großes Revier um die in der Winterzeit nicht nur auf der Rolle zu fahren sondern auch mal raus zu kommen in die Natur. Wer mitmachen möchte ist herzlich dazu eingeladen.

Nico Boldt Sturz mit dem BMC Trailfox 02 beim Night Rider am Mitwoch

Ich habe es mir heute nicht nehmen lassen meinen Ruf weiter auszubauen. Auf einem Asphaltweg bin ich, durch Redaktionskükens mitverschulden, gestürzt. Durchaus mal wieder eine harte Landung. Materialdefekte am Bike sind nur soweit zu beklagen das mein rechter Lenkerstopfen nun das zeitliche gesegnet hat. Bei richtigen Mountainbikern sind die Dinger eh nie vorhanen oder eben kaputt. Ich kann nun beides bieten. Links ist er nicht mehr da, rechts ist er nun so halb vorhanden.

Was mich ärgert das es mir die neue Mavic 3/4 Hose kaputt gemacht hat. Was super funktioniert hat ist der erste Test der Troy Lee Designs MTB-Handschuhe. Rechts hat er auf der Handfläche die volle Packung bekommen aber das Leder hat sehr gut gehalten. Die Gummirungen an den Zeige und Mittelfingern haben auch Beschädigungen. Zeigt mir wieder das es durchau Sinn macht solche Handschuhe auch auf dem Rennrad zu fahren wenn man mit seinen Fingerkuppen arbeitet (und ich mache hier den Blog nun mal mit der Tastatur und meinen Fingerchen). Letztlich hat es noch mein Langarmtrikot unbrauchbar zerrissen. Damit kann ich nicht mehr fahren. Dieses Trikot hatte ich schon an als ich mit einem Bianchi Pista Fixie einen Unfall hatte bei dem ich schwer gelitten habe.

Nico Boldt - Sturz

Knie rechts kaputt, Knie links kaputt, Schienenbein links von Pedale getroffen und dick, Fuß links von Pedalpin aufgeschlitzt, Ellenbogen links kaputt, Handfläche rechts kaputt, Handgelenk rechts kaputt,

Was solls. Kopf ist ganz geblieben. Nach einer halben Minute schmerzvollen rumhopsen wurden schnell die Bilder gemacht und dann ging es nach hause wo uns dann noch auf den letzten Metern der Regen erwartete. Eine schöne Einstimmung auf das was uns bei den nächsten Mountainbiketouren im Taunus oder beim Night Rider erwarten wird.

Okt 092011
 

Unser kleines Redaktionsküken war mal wieder voller Vorfreude auf das nächste Mountainbike Techniktraining im Taunus mit unseren Trailscout Sascha. Nachdem Nico endlich mal die neuen DMR Flatpedals montiert hat an ihrem Bulls Bushtail Disc Mountainbike durfte sie erst mal probesitzen auf dem grünen Monster von Sascha. Das Specialized Enduro FSR Compo ist natürlich viel zu groß für sie aber wir haben irgendwie das Gefühl das sie Irgendwann auf solch einem Rad landen wird und sich Trails hinunter stürzt.

Redaktionskücken auf dem Spezialized Enduro von Trailscout Sascha

Die Tour führte vom Startplatz in Bad Homburg zuerst über die Saalburg zum Herzberg auf dem wir dann in den Berggasthof Herzberg eingekehrt sind um dort mal wieder “HALLO” zu sagen.

Redaktionsküken auf dem Bulls Bushtail Disc hinauf zum Herzberg im Taunus

Von dort aus ging es noch hinüber auf den Rosskopf wo wir dann die Protektoren anlegten um so richtig mit dem Fahrertraining loszulegen. Es wurden Übungen gemacht in denen erst einmal das Anfahren bergauf geübt und vertieft wurde. Zurück auf den Herzberg ging es dann erst einmal verdient einen langen Trail hinunter bei dem das Redaktionsküken viel Spaß hatte.

Bulls Bushtail im Trail

Wer im Trail den Berg schnell runter fahren kann sollte sich auch Gedanken darüber machen wie er in einem Abhang anhalten kann ohne das man über den Lenker fliegt. Dazu gehört erst einmal das man Angstlos hinter dem Sattel fahren kann. Das übten wir auf der Überführungsfahrt zum nächsten Trail bis der Reifen den Hintern ordentlich massierte. Unser Trailscout Sascha hatte dann viel Spaß dabei unserem Küken zu zeigen wie man im Abschüssigen Gelände sich selbst und das Bike sicher zum stehen bekommt.

Trailscout Sascha trainiert absteigen im Hang

Bulls Bushtail MTB Training mit Redaktionsküken

Zum Schluss ging es dann noch eine längere Abfahrt hinunter in der unser Redaktionsküken leider feststellen musste das ihre Tektrobremsen beim Bulls Bushtail Disc nicht mehr vertrauensvoll Verzögern. Die Bremsscheiben waren warm, aber nicht bedenklich Heiß das dies der Anlass der Probleme sein könnte. Ich musste mal wieder ran und die gefährlichen Sachen machen. Also noch einmal ein Stück den Trail hinauf mit dem “Kinderrad” und hinunter. Tatsächlich konnte man den Bremshebel bis in den Lenker ziehen und die Verzögerung war sehr schlecht. Also haben wir noch einmal den Druckpunk der Bremse verstellt und beobachten die Sache weiter.

Trailscout Sascha stellt die Bremse ein

Wir werden das Bike demnächst einen Hardcoretest unterziehen. Ich fahre das Bulls Bushtail Disc irgendwie einen Berg hinauf und Sascha wird es mit seinem Gewicht hinunter bewegen um die Bremsen an die Leistungsgrenze zu treiben. Wenn das Bulls diesen Test übersteht kann unser Küken sich nicht mehr rausreden.

Den schönen Nachmittag vom MTB Training im Taunus spürte sie dann auch auf dem Weg zum Parkplatz. Noch einmal ging es Berg ab und die Arme waren müde und schlapp. So einfach wie das immer aussieht mit dem bergab fahren so Kräftezehrend ist es aber auch.

MTB Training im Taunus

Okt 092011
 

Leider konnte ich am 18.September 2011 selber nicht beim “Radeln auf den Großen Feldberg” dabei sein aber 251 Teilnehmer haben es sich dennoch nicht nehmen lassen den Feldberg mit Laufschuhen oder Fahrrad zu erklimmen.
Wie auch 2010 sind über 10.000 Euro für “Hilfe für krebskranke Kinder zusammen gekommen und wird in Kürze überwiesen. Bedingt durch schlechtes Wetter sind nur 116 von 175 vorangemeldeten Teilnehmern erschienen und noch 135 weitere dazu gekommen. Bei besserem Wetter hätte man mit mehr als 400 Teilnehmern gerechnet und so auch das finanzielle Ziel erreichen können den Spendenbetrag vom Vorjahr zu übertreffen.

Nächster Termin ist am 9.September 2011 – Startzeit 10:00 Uhr

Okt 052011
 

Spätestens im September möchte ich Night Rider wieder regelmäßig veranstalten und mich mit Mountainbikern und Cyclocrossern treffen um in der kalten Saisonhälfte im Dunkeln Spaß zu haben. Diesmal bin ich mit dem Redaktionsküken nach Bad Homburg gefahren um von dort aus zu starten.

Vorbereiten zum Night Rider 2011 am ersten Oktobermittwoch in Bad Homburg

Wer mit uns beim Night Rider mitmachen möchte ist dazu immer herzlich  eingeladen. Vorausgesetzt man erscheint mit Helm und ausreichender Beleuchtung. Eine Helmlampe ist besonders praktisch weil man damit, anders als mit Lampen am Lenker, schön in Kurven einsehen kann. Leider hat das Redaktionsküken noch keine und kann deswegen grade bei Abfahrten nicht so schnell fahren.

Beim Night Rider ist ein Helmlicht eigentlich Pflicht

Die Abfahrt war dann auch ein kleines Problem. Ich fuhr mit viel Licht vor um rechtzeitig Gefahrenstellen auszumachen. Als ich meinen Kontrollblick nach hinten machte staunte ich nicht schlecht welchen Staub ich aufgewirbelt hatte. Fahren wie in der Wüste. Das Redaktionsküken fuhr im Staubnebel. Den breiten Waldweg den wir für einen Teil der Abfahrt nutzten hatte man überarbeitet und sehr staubigen Sand aufgetragen. Da kommt Freude auf wenn es mal regnet und der ganze Dreck dann wie Gips das Bike zusaut.

Der erste Night Rider im Oktober 2011 war eine Staubige Angelegenheit

Sollte nichts dazwischen kommen werden wir auch nächsten Mittwoch wieder zum Night Rider aufbrechen. Wenn unser Trailscout Sascha wieder dabei ist geht es von Oberursel aus in den Taunus . Wenn nicht steht eine flache Runde im Frankfurter Stadtwald an.

Okt 052011
 

Bei einem Radrennen gibt es zwei Extreme. Den Schnellsten und den Langsamsten.

Unser Redaktionsküken war eins der Extreme und die langsamste Teilnehmerin beim Lila Logistik Charity Bike Cup 2011. Die kleine Lady mit ihrem BMC Sparkle SP01 hat nur sehr wenige Kilometer  in den Beinen und verliebt sich gerade erst in den Radsport. Eine RTF ist sie noch nie mitgefahren und bei einem Radrennen war sie auch noch nie dabei. Aber beim Charity Bike Cup wollte sie  dabei sein und ist erst in der Nacht vor dem Rennen angereist. Natürlich war sie auch super aufgeregt. Die Einführungsrunde war ihr schon zu schnell und so musste sie das Team Holiday Inn von Olaf Pollack ziehen lassen. Sie ließ sich in die anderen Gruppen durchfallen und fand sich am Ende des Rennens wieder, direkt vor dem Besenwagen der sie leider immer begleitete. Nach der dritten Runde (1 Rennrunde) ist sie dann aus dem Rennen ausgestiegen.

Redaktionskücken Claudia beim Charity Bike Cup 2011

Für eine absolute Radsporteinsteigerin war die Strecke schwer und unsere Claudia erfährt nicht nur von uns vollen Respekt das sie sich auf das Abendteuer eingelassen hat. Bekommen hat sie einen wunderbaren Eindruck von der Radsportwelt beim Charity Bike Cup 2011 der ihr so viel Spaß vermittelt hat, dass sie 2012 auf jeden Fall wieder dabei sein möchte.

Ziel für 2012 ist es dann aber  alle Rennrunden zu absolvieren und das vor dem Besenwagen. Im Idealfall ist sie dann sogar schneller als ich. Dafür wird sie viele Stunden im Sattel verbringen müssen und wir begleiten sie natürlich bei diesem Vorhaben.

Okt 052011
 

Ein schöner Bericht geschrieben von Wolfgang Preß auf rasport-aktiv.de vom Lila Logistik Bike Cup 2011

Zitat Wolfgang Preß auf www.radsport-aktiv.de:
“Das Resüme des Cup-Chefs: “849 Teilnehmer, fast 25 000 Zuschauer, über 35 000 Euro Spenden, tolles Fest, Super-Wetter – was will man mehr?”

Dem kann ich mich nur anschließen: Wer Radsport-Stars einmal unkompliziert aus der Nähe erleben möchte (und auf der Runde), der sollte sich den 3. Oktober 2012 schon mal vormerken, den sechsten Charity-Bike-Cup.”

Okt 042011
 

Bei Datasport.com sind die Ergebnisse vom Charity Bike Cup 2011 in Ditzingen gelistet.

Ranking:

Platz: 1
Name: Ulrich Rottler
Team: Mallorca Aktiv – Bicycle Holiday
Zeit: 1:31.42,16
Rückstand: —
Schnitt: 39,257
Runde 1: 30.35 (1)
Runde 2: 30.29 (1) 1:01.04 (1)
Runde 3: 30.37 (1) 1:31.42 (1)

Platz: 178
Name: Matthias Schmidt
Team: TC Krebs
Zeit: 1:58.28,98
Rückstand: 26.46,82
Schnitt: 30,384
Runde 1: 37.31 (200ster)
Runde 2: 38.46 (177ster) 1:16.17 (193ster)
Runde 3: 42.11 (176ster) 1:58.28 (178ster)

Platz: 222
Name: Konrad Hötschl
Team: TC Krebs
Zeit: 2:06.18,18
Rückstand: 34.36,02
Schnitt: 28,502
Runde 1: 37.39 (210)
Runde 2: 39.34 (191) 1:17.14 (196)
Runde 3: 49.03 (243) 2:06,18 (222)

Platz: 227
Name: Nico Boldt
Team: Holiday Inn
Zeit: 2:07.09,92
Rückstand: 35.27,76
Schnitt: 28,309
Runde 1: 39.43 (228)
Runde 2: 41.47 (227) 1:21.31 (230)
Runde 3: 45.38 (227) 2:07.09 (227)

Platz: DNF
Name: Claudia Hermdsorf (Redaktionsküken)
Team: Holiday Inn
Zeit: —
Rückstand: —
Schnitt: —
Runde 1: 1:16.43 (308)
Runde 2:
Runde 3:

Okt 042011
 

Nico Boldt bei den letzten Voebereitungen seines Pinarello lungavita für den Lila Logistik Charity Bike Cup 2011

Nachdem ich dieses Jahr nur mit dem Pinarello Lungavita gefahren bin auch bei einigen RTF Veranstaltungen in Hessen dabei war wollte ich damit auch mal ein Rennen mitmachen. Der Lila Logistik Charity Bike Cup 2011 war für mich wie geschaffen dafür und nach der Sichtung des Streckenprofils am Vorabend hatte ich auch keine Zweifel mehr das ich mit der 46/14 Übersetzung in große Probleme kommen werden.

Pinarello Lungavita Fixie mit der Startnumer 69 beim Lila Logistic Charity Bike Cup 2011 in Heimerdingen

Gefahren wurde dieses Jahr auf einem 19,8km Kilometer abgesperrten Rundkurs der 220Hm Höhenmeter pro Runde und damit 1100 Höhenmeter auf der Gesamtdistanz von 100 Kilometern hat. Nachdem auf dem Lila Logistik Truck mein Holliday Inn Team mit Kapitän Olaf Pollack vorgestellt wurde sind wir eine Runde als Team alleine auf der Strecke gefahren um den Kurs kennenzulernen. Auf einige Punkte wurde bei der Fahrerbesprechung am Vorabend schon eingegangen.

Team Holiday In 2011 mit Teamkapitän Olaf Pollack

Olaf Pollack im Interview mit Karsten Migels

Runde 1:
Ich habe mich hinter die Gruppe fallen lassen und nur selten auch mal vorne gezeigt. Das Redaktionsküken das ja auch in meiner Mannschaft fährt ist im ersten kleinen Anstieg dann schon rausgefallen und konnte dann auch keinen Anschluss mehr finden. Ich hoffte zu diesem Zeitpunkt nur das sie dennoch Spaß haben wird und es nicht bereut.
Auf den Abfahrten merkte ich schnell das ich in der Gruppe mit Schalterfahrern keinen Spaß haben werde und prägte mir die für mich heiklen Stellen ein. Auf den Schlussanstieg war ich besonders gespannt, zeigte das Höhenprofil doch deutlich und unbeharrlich nach oben. Doch es entpuppte sich als Anstieg der mir erst bei Renntempo zum Problem werden kann.

Runde 2:
In der zweiten Runde wurden die Teams der 100km Runde auf der Strecke zusammen geführt. Für mich die Chance noch einmal die Problemecken einzuprägen. Das Fahren in dem enorm großen Feld war mir aber zu stressig so das ich mich immer weiter nach hinten fallen ließ. In den Anstiegen muss ich mein eigenes Tempo fahren und kann mich nicht auf den Tritt anderer verlassen oder mitgehen. Hier wurde mir aber schon aufgezeigt das ich nicht der vorletzte werden kann denn einige Schalterfahrer mussten hier ordentlich hoch schalten. Vom Redaktionsküken war aber leider nichts mehr zu sehen.

Runde 3:
Scharfer Start. Das Rennen war eröffnet und ich habe mich im letzten Drittel aufgehalten. Konrad und Matthias habe ich noch 10 Meter vor mir gesehen aber wetterte nicht die Chance dieses Jahr an Ihnen dran zu bleiben. Die Anfangsphase war von Hektik und Tempofindung geprägt. Ich fuhr mein eigenes Tempo, was die Kurbel ebenso hergab. Eine harmonische Gruppe fand ich nicht. Ich fuhr kleine Grüppchen auf, überholte die, andere überholten mich. Auf der Strecke war einer super Stimmung und einige Zuschauer erkannten mich sogar von den ersten Runden. Im Schlussanstieg merkte ich dann schon das ich viel Tempoarbeit auf den ersten Rennkilometern gemacht habe, aber es lief noch flüssig für mich.

15:48 Uhr - Nico Boldt beim Charity Bike Cup 2011 im Schlußanstieg der Runde 3

Runde 4:
Als Runde vier kahm wurde mir schonungslos die Wahrheit aufgetischt. Zu viel gearbeitet dieses Jahr und deswegen kaum Trainiert machten mir die ersten kleinen Anstiege schon schwer zu schaffen. Auf den Ebenen konnte ich kaum noch Druck machen und überlegte wie ich Kraft sparen könnte ohne langsamer zu werden. Theorien die nicht funktionieren. Im letzten Drittel blickte ich dann mal nach hinten und wurde verfolgt. Ein schwarzes Ungetüm blinkte vor zu mir, der Bus der die Karenzzeit abfuhr. So fuhr ich dann und wusste kaum noch wo ich die Kraft hernehmen sollte. Mal war der Bus sehr nah und dann wieder einige Meter zurück. Den Größten Druck verspürte ich in den Anstiegen, mein Tempo brach ein, der Bus jedoch fuhr unentwegt sein Tempo hinter mir.

Der Schlussanstieg der vierten Runde hat mich psychisch fast geknackt. Mir taten brutal die Beine weh, ich konnte kaum noch die Kurbel rumdrückten und musste extreme Schlangenlinien fahren um wieder Schwung zu bekommen. Hätte der Karenzwagen mich an diesem Punkt überholt wär ich abgestiegen.

16:29 Uhr - Nico Boldt beim Charity Bike Cup 2011 am Ende der Runde 4

Hier gilt ein großer Dank an das Publikum. Sie haben mich angefeuert und nach oben getrieben. Ich hatte Gänsehaut, nicht nur weil es mir schlecht ging.

 

Runde 5:
Jetzt ging es ums reine Ankommen, vor dem Karenzwagen. Wie ich den letzten Anstieg schaffen sollte wusste ich beim besten Willen nicht denn ich würde auf der letzte Runde noch einiges an Kraft brauchen. Immer wieder überholten mich noch einige Fahrer und die Abfahrtsstücke schmerzten heftig in den Beinen. Zudem ließ meine Konzentration schwer nach so das ich noch mehr Tempo rausnehmen musste. Der Karenzwagen hinter mir tuckerte sein Lied. … Der Diesel sang immer: “Ich komme und hole dich wie ich schon die anderen geholt habe.” So fand ich mein Rennen im Rennen und entwickelte neuen Ehrgeiz mich nicht brechen zu lassen von der Dieseltuckerei des schwarzen Ungetüms auf vier Rädern.

17-14-uhr-nico-boldt-charity-bike-cup-2011-runde-5

17-14-uhr-nico-boldt-charity-bike-cup-2011-runde-5-200-meter

Der letzte Anstieg war heftig. Wenn man unten schon merkt das die Luft einfach raus ist sieht man keine Chance mehr noch einen Meter weiter zu kommen. Ich fuhr wieder Schlangenlinien. Wer mich gesehen hat muss mich für vollkommen beklobt gehalten haben. Aber es funktionierte. Blick nach unten, nie nach oben damit man den Schrecken nicht ins Auge sehen muss gejagt vom schwarzen Ungetüm erreichte ich das Ziel und war am Platt.

17:15 Uhr - Nico Boldt beim Charity Bike Cup in vor dem Ziel in Runde 5

Im Ziel lag Konrad auf der Wiese von dem ich angenommen habe das er schon 20 Minuten sich dort ausruht. Dort erfuhr ich erst das er nur kurz vor mir Angekommen ist. Ihm ging es nicht minder besser als mir.

Nach kurzer Erholungszeit stand für mich aber fest, 2012 wieder am Lila Logistik Charity Bike Cup teilzunehmen mit einem Fixie.

Nico Boldt mit seinem Pinarello Lungavita Fixie nach dem Charity Bike Cup 2011

Okt 042011
 

In der Nacht ist unser Redaktionsküken noch überraschenderweise zu uns nach Stuttgart gekommen, um am Charity Bike Cup 2011 teilzunehmen. Schnell habe ich für eine Nachmeldung gesorgt mit einem Trikot in der Größe XS (welches Ihr aber auch noch zu groß ist) und sogar in meinem Holiday Inn Team mit Olaf Pollack als Teamkapitän. Sie hat noch nie bei einer RTF mitgemacht und es ist auch ihr erstes Rennen!

Redaktionskücken im Team Hollyday Inn 2011

Vor dem Start habe ich Ihr Rad noch fit gemacht und dabei noch ein bekanntes Gesicht von Rennrad FFM getroffen. Oder vielmehr er mich, den meine Tattoos und das Pinarello sind dann doch so auffällig das es nichts zu verwechseln gibt.

BMC Sparkle SP01 vom Redaktionskücken putzen

Das Redaktionsküken geht also auch auf die 100km Runde und das mit ihrem wunderschönen BMC Sparkle SP01 das die Startnummer 51 bekommen hat.

BMC Sparkle SP01 von Claudia mit der Startnummer 51

Matthias startet im Team von Hanka Kupfernagel (Sponser) mit seinem BMC promachine SLC01 gemeinsam mit Konrad der wieder das kleine Orbea Orca an den Start gebracht hat mit der Nummer 186.

BMC Promachine SLC01 von Mathias mit der Starnummer 190

Orbea Orca von Konrad mit der Starnummer 186

Okt 042011
 

Als Jan Ullrich die Turnhalle von Ditzingen bei der Charity Bike Cup Nudelparty  betrat wurde er von Autogramjägern umlagert. Ich bin eigentlich kein Fan von Unterschriften sammeln die in Bedeutungslosigkeit untergehen. Doch bei meinem Jan Ullrichposter das ich seit Jahren hüte wie einen Schatz und sogar hochwertig einrahmen ließ von der Galerie Pfeffer in Frankfurt am Main mit Spezialglas war es irgendwie anders. Als Jan das Bild gesehen hat brachte er nur ein “Ui, wow das ist ja mal was.” und unterschrieb. Ich bedankte mich artig und das war es dann auch schon für mich.

Jan Ullrich unterschreibt Poster

Okt 042011
 

Nach einigen Pannen in der Vorbereitung mit meinem Pinarello Lungavita was ein umrüsten der Übersetzung angeht war ich auf das Höhenprofil des Lila Logistik Charity Bike Cup 2011 in Ditzingen – Heimerdingen gespannt. Vor der Nudelparty haben wir unsere Startunterlagen abgeholt und dort konnte ich dann das erste mal ein Auge auf das Höhenprofil werfen. Eine Anspruchsvolle Strecke sollte das für mich werden. Weniger das in die Höhe fahren machte mir dann aber Kopfzerbrechen, mehr die letzte Abfahrt die sehr Steil aussah auf dem Ausdruck. Was mit dem Rennrad richtig Spaß macht, schnell den Berg hinunter zu flitzen und Kurven eng zu durchfahren, ist auf dem Fixie eine anstrengende Aufgabe die Kraft kostet und auch Konzentration.

Höhenprofil beim Charity Bike Cup 2011 in Heimerdingen

Dann haben wir noch unsere Startnummern geholt wobei ich am 03.Oktober mit der Nummer 69 ins Rennen gehen darf.

Start - Ziel beim Charity Bike Cup 2011

Konrad und Ohle wollten dann noch Spenden für Ulle sammeln wobei sie sichtlich Spaß hatten.

Konrad und Ohle mit dem Jan Ullrich Poster

Okt 042011
 

Es ist soweit. Wir fahren zum Lila Logistik Charity Bike Cup 2011 nach Ditzingen bei Stuttgart. Die Sachen sind gepackt, die Räder sind vorbereitet und verladen.

Abfahrbereit zum Charity Bike Cup 2011

Mitgekommen sind Ohle dessen Startplatz ich 2010 Übernehmen durfte und dieses Jahr auf der 60 Kilometer Runde startet. Weiterhin Mathias der seinen Firmenwagen wieder einmal als Transportfahrzeug für die Rennräder bereitgestellt hat.

Mathias Radtransporter

Zu guter Letzt noch Konrad von der Glaserei Pfeffer der in letzter Minute noch das frisch staubdicht eingerahmte Jan Ullrich Poster wieder ausgerahmt hat damit es endlich von Jan Ullrich unterschrieben werden kann.

Konrad von der Glaserei Pfeffer in Frankfurt am Main mit dem Jan Ullrich Poster

Wegen Platzmangel im Transporter habe ich das Cavemobil in letzter Minute vom Rennradladen Bikers Cave in Frankfurt am Main bekommen mit dem ich dann nach Stuttgart gefahren bin. Übernachten werden wir im Holiday Inn das auch mein Teamponsor 2011 mit  Teamkapitain Olaf Pollack ist.

Das Cave Mobil vor dem Holiday Inn in Stuttgart